|
Die in Dresden geborene Mezzosopranistin erhielt ihre Gesangsausbildung an den Musikhochschulen Dresden und Karlsruhe bei Maria Venuti, Margret Trappe-Wiel und Mario Steller. Bedeutsam für die weitere künstlerische Entwicklung der Sängerin waren das Meisterklassenstudium für Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll sowie Meisterkurse bei Hilde Zadek und Brigitte Fassbaender. Gundula Schneider ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe u.a. Brahms-Wettbewerb Hamburg, Dvorak-Wettbewerb Karlsbad, Stipendiatin des Deutschen Musikrates. Dem 1. Preis für Gesang beim Internationalen Wettbewerb PRO MUSICIS 1995 in Paris und New York folgten Einladungen zu Liederabenden an die PARISER OPÉRA COMIQUE, die WEILL HALL AT CARNEGIE HALL in New York, sowie nach Boston, Los Angeles und Hong Kong.
Von 1997 bis 2001 war Gundula Schneider festes Mitglied am THEATER DORTMUND, wo sie u.a. als Carmen, als Komponist (Richard Strauss „Ariadne auf Naxos“), als Hänsel und als Dido (Purcell „Dido und Aeneas“) zu erleben war. Gastengagements führten die Künstlerin in den letzten Jahren u.a. an die OPÉRA NATIONAL DU RHIN STRAßBOURG, an die STUTTGARTER STAATSOPER, die DEUTSCHE OPER AM RHEIN DÜSSELDORF, die KOMISCHE OPER BERLIN, an die STAATSTHEATER KARLSRUHE, KASSEL und NÜRNBERG, das NATIONALTHEATER MANNHEIM, an das TIROLER LANDESTHEATER INNSBRUCK und an das TEATRO DI SAN CARLO DI NAPOLI, wo sie u.a. in den Partien des Sesto („La clemenza di Tito“), des Komponisten („Ariadne auf Naxos“), als Carmen, als Venus („Tannhäuser“), der Preziosilla (“La forza del destino”) und als Waltraute / 2. Norn („Der Ring des Nibelungen“) zu sehen und zu hören war. Sie arbeitete u.a. mit den Dirigenten Jeffrey Tate, Adam Fischer, Ruben Gazarian, Yakov Kreizberg, Michael Hofstetter, Dietfried Bernet und Will Humburg sowie den Regisseuren John Dew, David Pountney, Günter Krämer, Harry Kupfer, Brigitte Fassbaender und Claus Guth zusammen.
Als Lied- und Konzertsängerin ist Gundula Schneider in Deutschland (u.a. Rheingau-Festival, Mosel-Musikfestival, Liederhalle Stuttgart, Das Lied in Dresden, Tage der Zeitgenössischen Musik Dresden), dem europäischen Ausland, den USA sowie China und Japan zu hören. Zudem wirkte sie bei zahlreichen Rundfunkaufnahmen für verschiedene Sendeanstalten und bei mehreren CD-Einspielungen mit u. a. „Sämtliche Lieder von Richard Wagner“, „Schlichte Weisen“ von Max Reger, „Oratorio de Noel“ von C. Saint Saens.
|